RAUF UND RUNTER

Ich stehe hier und sehe, wie du da liegst

und auf dir Menschenhände.


Berührungen.

Nähe.

Sie bewegen sich..


Rauf und runter.

Rauf und runter.

Sie bewegen sich..

..die Hände auf deinem Körper.

R a u f 

und

r u n t e r.

Und es macht mich wahnsinnig.


Ich kann förmlich spüren, wie es ich anfühlt.

Wie es sich anfühlen muss, wenn man dort liegt,

sich nicht mehr bewegen kann,

eingeengt wird,

und Menschen mit ihren Händen

über den Körper gehen.

Meinen Körper.

Deinen Körper.

Ich frage mich,

wie es für dich ist.

Stört es dich oder freust du dich darüber?

Spürst du ein Kribbeln?

Etwas Vertrautes?

Fühlst du dich gut oder schlecht,

wenn sie dir nahe sind,

die Hände,

die Menschen?

Soll ich die Fenster schließen?

Ist dir kalt?

Soll ich gehen oder bleiben?

Soll ich reden oder schweigen?

Juckt deine Nase?

Deine Füße?

Hast du Schmerzen?

Bitte sag mir, dass du keine schmerzen hast.

Schämst du dich?

Spürst du..

..überhaupt noch etwas?

Wer tut nun die Dinge,

für die ich dich so sehr

schätze,

wenn du nicht mehr hier sein wirst?


Dass du,

auf all meine zigtausend Fragen nie mehr antworten wirst,

bringt mich

fast

um.


Bitte sag mir ein letztes Mal, was ich tun kann.

Tun für dich.

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DER ZWIESPALT